Wir haben ja alle keine Za-heit! Darum: Das Bonnie-“Prince“-Billy-Konzert in ersten Sätzen:
- Die Worte „kauzig“ und „zauselbärtig“ werden oft sehr leichtfertig verwendet
- Gunter Gabriel würde sagen: „Wunderbar, der Billy! Da kann ich immer so schön abweinen.“
- Echte Prominente zwirbeln ihre Haare dermaßen idiosykratisch, dass man sie mühelos auch von hinten erkennt.
- Die Waldohreule trägt auffallend große, leicht buschige Federohren – sie haben allerdings keine Funktion im Zusammenhang mit der Hörleistung der Eule.
- Was macht eigentlich Charlie Rivel?
2 Antworten bis hierher ↓
Engelbert Engelbart // 5. Juli 2008 um 21:17 |
Zwei oder drei Dinge, die ich noch davon weiß:
1. Der alte Zausel hat den gleichen Gang wie der Schlagzeuger der Long Blondes. Puppenkistenesque.
2. Wenn man Neo-Deadheadism mit Nacktanzügen und Computern kreuzt, bekommt man etwas in der Mitte zwischen Patti Smith und Peaches.
3. Gerade wenn man glaubt, der Billy sagt gleich „Ich bin der Oppa“ und macht was komisches, macht er was komisches und gähnt wie ein Löwe und lässt seine Augenschminke unheimlich leuchten und spannt alle – ja – Muskeln an und die Musik tut’s ihm gleich.
4. Nach etwa der Hälfte benötigt man zum Hören der emmylouschen Gesangsharmonien die Mitsänger nicht mehr. Das geht dann von allein.
Jacky Lourdes // 6. Juli 2008 um 8:38 |
Noch zu erwähnen wären vielleicht seine Schuhe – ausgemachte Deppenschuhe eigentlich, nämlich orangefarbene Crocs. Andererseits aber sehr nützlich, wenn man nach dem Auftritt noch mal schnell aufs Feld muss, gucken, was die Steckrüben machen.